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E-Learning, Blended-Learning oder doch lieber Präsenzveranstaltungen?

Diesen Fragen gehen wir in diesem Artikel auf den Grund und zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile verschiedener Weiterbildungsmethoden auf.

Zuerst einmal schauen wir uns an, warum es überhaupt wichtig ist, seine Mitarbeiter regelmäßig zu schulen. Nicht nur aufgrund gesetzlicher Vorschriften sollte man seine Mitarbeiter weiterbilden, auch im Interesse der Weiterentwicklung des Unternehmens ist es wichtig nach vorne zu blicken und den Wissenstand der Mitarbeiter zu erweitern. Denn nur so kann die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleistet werden und das Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben. Natürlich ist es gut auf seinem Spezialgebiet Experte zu sein, allerdings entwickelt sich unsere Gesellschaft nicht Schritt für Schritt weiter, sondern rast, wenn man sich die neuen Innovationen auf dem Markt anschaut, mit Schallgeschwindigkeit voran.

Digitale Transformation – Digitalisierung 4.0

Ein wichtiger Faktor spielt dabei die Digitalisierung – viele sprechen von einer digitalen Transformation oder Digitalisierung 4.0 – ein Prozess der stetigen Weiterentwicklung digitaler Technologien, die unsere Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig prägen.

Um es kurz zusammenzufassen: Weiterbildung ist wichtig, um die stetige Sicherheit im Unternehmen zu gewährleisten und den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit garantieren zu können. Kommen wir nun zu der Frage, wie man die Weiterbildung gestaltet.

Grundsätzlich gibt es drei Hauptformen der Weiterbildung, die jeweils verschiedene Unterkategorien haben. Diese drei Hauptformen sind Präsenzveranstaltungen, E-Learnings und Blended-Learning.

Werfen wir uns zunächst einen Blick auf die Form der Präsenzveranstaltung.
Präsenzveranstaltungen sind Veranstaltungen bei denen Mitarbeiter meist gemeinsam als große Gruppe z. B. in einer gemieteten Location von einem Fachexperten, Coach oder Trainer zu einem bestimmten Thema geschult werden.

Vorteile von Präsenzveranstaltungen

  • Gleichzeitige Schulung von Mitarbeitern
  • Persönlicher Austausch
  • Stellung von Fragen an den Fachexperten
  • Interaktion zwischen Teilnehmer möglich
  • Veränderungsmöglichkeiten, um die Motivation zu halten

Nachteile von Präsenzveranstaltungen

  • Hoher Zeit- und Kostenaufwand
  • Geringe Flexibilität, aufgrund festgelegtem Termin
  • Hoher Organisationsaufwand
  • Vorgegebenes Lerntempo

Präsenzveranstaltungen sind also dann sinnvoll, wenn es wichtig ist, einen direkten Austausch zu haben, um Raum für Interaktionen und Fragen zu schaffen.

E-Learnings als neue Lernmethode

Dem gegenüber stehen die sogenannten E-Learnings ­– auch Online-Schulungen genannt.

Zusammen mit der Digitalisierung hat sich auch das Lernen weiterentwickelt. Viele Schüler, Studierende und auch Berufstätige lernen gerne mit anschaulichen Videos, die mithilfe von kurzen prägnanten Stichpunkten, Bildern und Animationen gestaltet sind. Daher sind E-Learnings immer attraktiver geworden.

Vorteile von E-Learnings

  • Zeit- und Kosteneinsparung
  • Geringer Organisationsaufwand
  • Überblick über den Wissensstand des Unternehmens
  • Hohe Flexibilität, da zeit- und ortsunabhängig
  • Interaktivität
  • Mehrsprachigkeit

Nachteile von E-Learnings

  • Computerkenntnisse notwendig
  • Interaktion zwischen Teilnehmern nur gering möglich
  • Selbstdisziplin
  • Geringer Raum für Rückfragen

Doch auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, muss man sich nicht für das eine oder andere entscheiden. Die Idee des Blended-Learnings vereint beide Weiterbildungsmethoden.

So können E-Learnings zum Beispiel als Vorbereitung genutzt werden, damit die Teilnehmer an dem Tag der Präsenzveranstaltung auf dem gleichen Wissenstand stehen. Oder auch andersherum, sodass die Präsenzveranstaltung als Einstieg und Kennenlernen genutzt wird und weitere Lerninhalte digital übermittelt werden.

Digitale Lernplattformen

Vor allem Unternehmen können mithilfe einer digitalen Lernplattform verschiedene Lernmethoden vereinen und einen Überblick über den aktuellen Wissenstand des Unternehmens behalten.

Es können Rollen zugewiesen werden, sodass Aufgaben abgegeben und Mitarbeitern gewisse Online Schulungen zugeteilt werden können. Es können Schulungen eingekauft aber auch selbst erstellt werden. Präsenzveranstaltungen können in einem Veranstaltungskalender verwaltet werden, sodass jeder Mitarbeiter weiß, wann und wo er welche Schulung absolvieren muss.

Digitale Lernplattformen sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich, sodass man sich die passende Lernplattform für das eigene Unternehmen gut aussuchen sollte.

Fazit: Es kommt auf das Unternehmen an, welche Weiterbildungsmethode die Richtige ist. Dabei muss der Arbeitgeber sich allerdings nicht auf eine einzelne Methode beschränken, sondern kann eine Kombination verschiedener Methoden anbieten. Diese Kombination kann mithilfe gewisser digitaler Lernplattformen – auch Learning Management Systeme genannt – unkompliziert und zeitsparend organisiert werden. 

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